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Scheunengespräch der PCG entwickelt sich zu starkem Veranstaltungsformat
Am Donnerstag, den 10.11.2011 fand bei Bauer Kammescheidt in Essen ein weiteres Scheunengespräch der PCG zum Thema "Arbeitsmarktpolitik im Wandel - Brauchen wir einen zweiten und dritten Arbeitsmarkt?" statt. Prof. Dr. Klaus Kost hatte, zum nunmehr dritten Mal, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie Gewerkschaften zum ungezwungenen Erfahrungs- und Informationsaustausch geladen.
Über 40 Interessierte kamen, um sich über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu informieren.
Stand das letzte Scheunengespräch ganz im Zeichen des europäischen Erfahrungsaus-
tausches, so galt das zentrale Anliegen diesmal vor allem dem Ruhrgebiet, der notwendigen Arbeitspolitik und den Zukunftsperspektiven der Region. Die Teilnehmer der Veranstaltung konnten sich durch verschiedene Vorträge ein umfassendes Bild der neuesten Entwicklungen machen und erfahren, mit welchen Konzepten die verschiedenen Akteure auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren bemüht sind. In den darauf folgenden Diskussionsrunden, moderiert von Klaus Kost (PCG) und Reinhard Röhrig (PCG), wurden die Ergebnisse aufgeschlossen und kritisch hinterfragt.
Das Ruhrgebiet habe hohe Kompetenzen im Umgang mit dem sozialen Wandel errungen, so Andreas Meyer-Lauber (Landesbezirksvorsitzender des DGB, NRW), aber eine Mitnahme der Arbeitnehmer über reine Effizienzkriterien sei zu "technokratisch". Integration und Teilhabe anstatt Alimentierung, so Roland Matzdorf (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW) müssen stärker als bisher betont werden. Eine andere Meinung vertrat hier Michael Stelzner, Geschäftsführer der NEUE ARBEIT der Diakonie und Vorsitzender des Ev. Fachverbandes für berufliche und soziale Integration, der darauf hinwies, dass für viele Menschen eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt nicht möglich ist; hier müsste auf die Schaffung eines sozialen Arbeitsmarktes hingewirkt werden. Und "last but not least" zeigen neuartige Herangehensweisen, wie das von Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr, vorgestellte Konzept des "Social Business", das immense Innovationspotential der Region und seinen Bewohnern auf.
Im Rahmen der Abschlussdiskussion unterstrich Klaus Kost seinen Wunsch nach einem stärkeren "werteorientierten Bewusstsein". "Das müssen wir gemeinsam stärker ausarbeiten", so seine Aufforderung zu neuen und gemeinsamen Anstrengungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktentwicklung.
Im Anschluss an die von allen Teilnehmern sehr positiv bewertete Runde bestand Gelegenheit, sich bei einem Imbiss und einem Glas Wein noch einmal ganz persönlich auszutauschen.
Schon in der Mitte des nächsten Jahres wird das Scheunengespräch in seine nächste Runde gehen und sich erneut mit einem aktuellen Thema und zahlreichen Gästen den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft widmen.
PCG - PROJECT CONSULT GmbH liefert Beitrag zu den Wirtschaftstagen in Lyon
Auf Einladung der Region Rhone-Alps hat PCG über den Stellenwert der Strukturpolitik in Nordrhein-Westfalen referiert und den Erfahrungsschatz der handelnden Akteure im Strukturwandel an Rhein und Ruhr vorgestellt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion vor ca. 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Universität von Lyon wurde darüber hinaus über die Anforderungen an eine zukünftige Industriepolitik in den Ländern der EU diskutiert.
Näheres erfahren Sie hier:  Les journées de l'économie
PCG - PROJECT CONSULT GmbH ist über consultingeuropa Partner im
TRAIN-Project "Train and Rail Infrastructure Network"
"Train and Rail Infrastructure Network" ist ein Projekt, das die stärkere Vernetzung von Betriebsräten und Gewerkschaften in europäischen Unternehmen der Eisenbahntechnik anstrebt. Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Kommission gefördert und wird vom EMB in Brüssel gesteuert.
Wir unterstützen das Projekt im Aufbau der Netzwerkarbeit mit einer Befragung unter den Betriebsräten. Näheres zum Kick-Off-Meeting finden Sie  hier  als Download. Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Jörg Weingarten · E-Mail  >  und  Nicolas Rode · E-Mail  >
Mitarbeit an einer Studie zum Stellenwert des sozialen Dialoges während der Wirtschafts- und Finanzkrise
PCG - PROJECT CONSULT GmbH hat als Partner in einem internationalen Projekt für die "Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen" (EIRO), auch unter dem Namen Dublin-Foundation bekannt, mitgearbeitet.
Der Beitrag der PCG für die Studie zum Stellenwert des sozialen Dialoges während der Wirtschafts- und Finanzkrise liefert eine Analyse zum Tarifvertrag "Zukunft in Arbeit" der Metall- und Elektroindustrie in NRW. Wir danken den Interviewpartnern von Gesamtmetall NRW, der IG Metall und dem WSI für ihre konstruktiven Beiträge und Diskussionsfreude.
Die Studie finden Sie  hier  als Download. Nähere Informationen erhalten Sie bei Dr. Tim Pixa · E-Mail  > und Dr. Jörg Weingarten · E-Mail  >
ESF - Projekt "fair" im September 2011 gestartet
Die wachsende Mobilität in Europa ist eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre. Seit Mai 2011 sind in Deutschland die Beschränkungen im Bereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit und der Dienstleistungsfreiheit für die mittel- und osteuropäischen Staaten weggefallen. Zudem wird es durch die Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie voraussichtlich zu einer Zunahme von Entsendungen kommen. Es werden neue atypische Beschäftigungsverhältnisse/ -formen geschaffen, auf die Politik und Gewerkschaften flexibel und adäquat regieren müssen. Gleichzeitig steigt auch die Zahl deutscher ArbeitnehmerInnen, die sich zu befristeten oder längerfristigen Arbeitsaufenthalten im europäischen Ausland aufhalten.
Ziel des Projektes ist es, die Freizügigkeit und Mobilität der ArbeitnehmerInnen in Europa fair zu gestalten und folgende Unterstützung dabei anzubieten:
  • Information über die sozialen Rechte und die Arbeitnehmerrechte,
  • Unterstützung bei der Durchsetzung der Arbeitnehmerinteressen,
  • Information und Qualifizierung gewerkschaftlicher MultiplikatorInnen,
  • Intensivierung der transnationalen Kooperation bei Beratung und Information.
Das bislang nur im geringen Umfang bestehende und intransparente Beratungsangebot für diese Zielgruppen wird ausgeweitet. Entsprechend ist es erforderlich, sich über bestehende Initiativen und gute Praxis auszutauschen. Dabei sollen im Projektverlauf konkrete Unterstützungs- und Beratungsangebote für die Zielgruppen
  • entsandte ArbeitnehmerInnen,
  • GrenzgängerInnen sowie WochenpendlerInnen,
  • LeiharbeitnehmerInnen,
  • SaisonarbeiterInnen oder
  • sonstige ArbeitnehmerInnen, die im Wege der Freizügigkeit nach Deutschland kommen,
entwickelt und angeboten werden.
In sechs Regionen werden Beratungsstellen für mobile Arbeitskräfte aufgebaut und Schulungen für Betriebsräte und Gewerkschaftsmitglieder angeboten, damit sie helfen können, die Rechte mobile ArbeitnehmerInnen besser durchzusetzen. PCG - PROJECT CONSULT GmbH ist in dem geförderten Projekt mit dem DGB-Bundesvorstand, dem Berufsfortbildungwerkes des DGB und dem Europäischen Verband der Wanderarbeiter als Evaluator tätig und für Prozessbegleitung und Qualitätsmanagement verantwortlich. Das Projekt läuft bis 2014 und wird gefördert durch:
Wir werden laufend aus dem Projekt berichten. Ihr Ansprechpartner bei der PCG - PROJECT CONSULT GmbH für Rückfragen:  Dr. Jörg Weingarten · E-Mail  >
PCG - PROJECT CONSULT GmbH auf dem Workshop des ESF-Projektes "Beruflichkeit, Organisations- und Personalentwicklung im Spannungsfeld von Restrukturierung und Kompetenzsicherung" aktiv
Am 26. und 27. Mai 2011 fand in Köln im Rahmen des BOPS-Projektes eine Veranstaltung mit Personalvertretern zu Fragen von Restrukturierungen und Kompetenzsicherung statt.
PCG hat mit dem Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg/Essen den Europäischen "Code of Conduct für sozialverträgliche Restrukturierungen" präsentiert und mit den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Beide Institutionen sind Partner im Europäischen Expertennetzwerk IRENE, das sich mit Fragen des strukturellen Wandels und betrieblichen Restrukturierungen auf Europäischer Ebene auseinandersetzt.
Mehr Informationen erhalten Sie auf der  Projekt-Website  sowie in der Präsentation
Innovative Restrukturierungen in Europa (pdf).
"Im Westen was Neues" - Erfahrungsaustausch in Lothringen
Mit einer Fachexkursion der Hans-Böckler-Stiftung nach Lothringen zum Thema "Im Westen was Neues - Innovative Ansätze der Regionalentwicklung" wurden die Ergebnisse einer Studie, an der u.a. die PCG-PROJECT CONSULT GmbH beteiligt war, aufgegriffen und aktuelle Beispiele von Wirtschaftsförderungsmaßnahmen mit den französischen Kollegen erörtert.
Das Wirtschaftsministerium des Landes NRW war auf der Exkursion ebenso vertreten wie Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion konnten vielfältige Eindrücke bei den Vor-Ort-Terminen und den Fachvorträgen sammeln. Insgesamt wurde deutlich, dass unternehmerisches Engagement in der Wirtschaftsförderung sehr nachhaltige Wirkung entfalten kann. Der Gedanke des freiwilligen und verpflichtenden Engagements von Unternehmen für das regionale Produktionsumfeld ist in Deutschland allerdings noch nicht weit verbreitet.
Ausdrücklicher Dank gilt den französischen Kollegen für die ausgezeichnete Unterstützung bei den Vorbereitungen der Exkursion. Die Ergebnisse der Studie werden in Kürze in der Schriftenreihe der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht.
PCG liefert Beitrag zur internationalen Konferenz "Sozialer Dialog in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise" in Paris
Auf einer Konferenz der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EIRO) am 05 und 06. Mai 2011 stellte PCG-PROJECT CONSULT GmbH die Ergebnisse einer deutschen Fallstudie vor. Mit dem von der EIRO geförderten Projekt haben viele internationale Forschungs- und Beratungseinrichtungen untersucht, mit welchen Methoden und Instrumenten des sozialpartnerschaftlichen Dialogs den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Ländern Europas begegnet wurde.
Die Erfahrungen der IG Metall und des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie in NRW mit dem Tarifvertrag "Zukunft in Arbeit" wurden von Dr. Jörg Weingarten und Dr. des. Tim Pixa der Fachöffentlichkeit und den internationalen Gästen vorgestellt und diskutiert. Das deutsche Modell der konsensorientierten Lösungsfindung in Krisenzeiten wurde schon im Vorfeld der Konferenz als vorbildlich bewertet.
Mehr Informationen finden Sie im  Konferenzprogramm (pdf)  sowie im Case Study Report  "The Collective Agreement - Zukunft in Arbeit" (pdf).
Projet du Comité Européen des Délégués du Personnel de Bombardier Transportation pour optimiser la communication et le mode de fonctionnement du Comité Européen
Le projet a été co-financé avec des moyens du programme budgétaire 04.03.03.03 de la Commission Européenne "Direction Générale Emplois". Le projet pour "l'optimisation de la communication et du mode de fonctionnement du Comité Européen des Délégués du Personnel de Bombardier" était souhaité fortement tant par les Délégués Européens (BEWC) de Bombardier que par le management de Bombardier Inc.
Le projet a été lancé avec l'objectif de renforcer la collaboration entre les membres du BEWC des différents sites européens en mettant en place un meilleur flux de l'information et des mesures incitant la confiance. Il s'agissait de créer les préliminaires incitant la confiance, afin de mettre les questions touchant à l'emploi et à l'exploitation des capacités dans une harmonie européenne.
Le projet subventionné par l'UE a été planifié et réalisé en plusieurs étapes. Le comité de pilotage s'est réuni au printemps 2010 à Budapest et sur le site Bombardier de Dunakeszi, afin de trouver un accord sur les contenus de la conférence et améliorer la communication interne du BEWC. Le programme de la conférence a été élaboré en détail et différents modules ont été mis au point dans le sens de dégager les potentiels possibles d'optimisation au cours de la conférence.
Avant la conférence, une consultation a eu lieu parmi les membres du BEWC et les coordinateurs du EMB au sujet de l'amélioration des structures d'information et de communication. La conférence eut ensuite lieu du 14 au 16 juin 2010 à l'Hôtel Thon à Bruxelles. Des orateurs externes ont été invités, parmi eux Jürgen Kluthe, membres du Parlement Européen, Sabine Trier de la Fédération Européenne des salariés des transports et Jörg Schäfer du Bosch Europe Committee.
La conférence à Bruxelles.
Johannes Hauber (Président du BEWC) remercia la Commission Européenne pour son financement du projet et la société PCG - PROJECT CONSULT GmbH pour avoir assuré le soutien administratif et du contenu du projet. Lors de la conférence, PCG eut l'occasion de présenter son évaluation des structures internes de communication du BEWC. Sur la base des résultats de l'exploitation des questionnaires et du groupe de travail préparatoire de l'usine Bombardier de Dunazkesi (Hongrie), on a pu déterminer de nombreux potentiels d'optimisation et dégager des recommandations d'actions pour améliorer la communication interne.
L'évaluation des structures de communication a soulevé un très grand intérêt parmi tous les participants et, dès la réunion de Bruxelles, de premiers résultats ont pu être développés pour améliorer le flux de l'information. Ainsi, on a par exemple élaboré un ordinogramme des différents sites de production et lignes de fabrication.
L´ordinogramme des différents sites de production et lignes de fabrication.
Lors d'un second Workshop à Vasteras (Suède) en septembre 2010, on a ensuite discuté les étapes et tâches suivantes avec les membres du BEWC et des représentants syndicaux. Les résultats suivants ont entre autres été obtenus:
  • On a décidé de réaliser un Newsletter régulier pour le BEWC et les sites.
  • On a prévu de standardiser les comptes-rendus établis par les pays.
  • On a décidé de transmettre plus rapidement les informations à tous les sites de Bombardier Transportation par la mise en place de rapporteurs nationaux au sein du BEWC:
    Norvège, Danemark, Suède, Royaume-Uni: Mick Stevens,
    Belfast (Aerospace): George Burnside,
    Belgique, France, Espagne, Italie (Roumanie): Johannes Hauber,
    Allemagne, Suisse, Autriche: Volker Schaarschmidt,
    Hongrie, République Tchèque, Pologne: Anders Carlson.
Pour plus d'informations s'il vous plaît contactez:
Jörg Weingarten · E-Mail  >  ou  Nicolas Rode · E-Mail  >
"Für Lebensqualität und Arbeit durch Industrie".
Industriepolitische Konferenz der IG Metall Düsseldorf-Neuss in Zusammenarbeit mit der PCG - PROJECT CONSULT GmbH
Vertreter von Gewerkschaften, Betriebsräte und Gäste aus Unternehmen, Wissenschaft und Stadtverwaltung diskutierten am 06. April 2011 über die Zukunft der Industrie im Raum Düsseldorf/Rhein-Kreis Neuss. Die vierstündige Veranstaltung fand in der Turbinenhalle der Stadtwerke in Düsseldorf-Flingern statt.
"Wir müssen uns zum Industriestandort bekennen", forderte die IG Metall Düsseldorf-Neuss und ihr erster Bevollmächtigter Nihat Öztürk bereits im Vorfeld zur Konferenz. Die größte Hürde in Bezug auf die Steigerung der Attraktivität des Industriestandortes sei das Akzeptanzproblem seitens der Bevölkerung. Seit Mitte der 1980er Jahre habe die Region einhergehend mit dem einsetzenden Strukturwandel rund 50.000 industrielle Arbeitsplätze verloren, obwohl die Standortbedingungen der Wirtschaftsregion weiterhin exzellent seien.
Insbesondere vor dem Hintergrund der beschlossenen Verlagerung des ThyssenKrupp Nirosta-Standorts Benrath nach Krefeld reduziert sich der industrielle Anteil in der Region auf eine wahrnehmbare Art und Weise. Dementsprechend soll derartigen Entwicklungen laut Bürgermeisterin Gudrun Hock zukünftig mit Hilfe des entwickelten 'Masterplans Industrie' begegnet werden. Neben den Voraussetzungen einer transparenten Stadtplanung, welche Industrie- und Gewerbeflächen bereitstellt, Industrieprojekten gegenüber offen steht und diese den Bürgern dialogorientiert und partizipativ näherbringt, sei eine intensivere Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen - insbesondere den Hochschulen - und industriellen Unternehmen in Form gezielter Aus- und Weiterbildungsstrategien notwendig.
Im Zusammenhang mit der Schließung bzw. der Verlagerung von Unternehmensstandorten (wie im genannten Fall des Rückzugs von ThyssenKrupp aus Benrath) befürwortet die IG Metall den von der PCG - PROJECT CONSULT GmbH vertretenen Ansatz eines 'regionalen Interessenausgleichs', welcher im Rahmen des Projektes "INARE" in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum und dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde. Dieser sieht in Anlehnung an die gesetzlich etablierte Förderungs- und Entschädigungspflicht, welche in Frankreich für abwandernde Unternehmen besteht, vor, dass diese im Sinne einer "corporate regional responsibility" zur Verantwortung gezogen werden und die regionale Wirtschaftsentwicklung mit finanziellen Mitteln stärken.
Unter Beteiligung der rund 150 Teilnehmer leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Verdeutlichung der Relevanz des Industriestandortes Düsseldorf/Rhein-Kreis Neuss sowie zum Diskurs über aktuelle Herausforderungen und Handlungsansätze aus Akteurssicht.
PCG auf der Veranstaltung "Die IG BCE zeigt Gesicht" im Gürzenich in Köln
Am 08. April 2011 lud die IG BCE zu einer Veranstaltung mit begleitendem Rahmenprogramm in den Gürzenich nach Köln. Neben begrüßenden Worten durch den Landesbezirksleiter der IC BCE Nordrhein-Westfalen, Reiner Hoffmann, und dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, referierte Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, über "Neue Ziele, Neue Wege und Neue Chancen".
Reiner Hoffmann und Michael Vassiliadis im Gespräch mit PCG.
Insbesondere die Jugend hatte im Anschluss die Gelegenheit, mit dem Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, zu diskutieren.
Guntram Schneider am PCG-Infostand.
Reinhard Röhrig und Kay Kürschner (PCG)
Abgerundet durch musikalische Beiträge und den Kabarettisten Wilfried Schmickler, bot diese Veranstaltung mit zahlreichen Infoständen die Möglichkeit zu einem gegenseitigen Kennenlernen und einem aktiven Austausch. PCG - PROJECT CONSULT GmbH beteiligte sich durch eine Präsentation ihres Produktportfolios sowie durch die Möglichkeit zu Gesprächen.
Europäisches Expertennetzwerk und PCG entwickeln Leitfaden für beteiligungs-
orientierte und sozialverträgliche Restrukturierungsprozesse in Betrieben
Die europaweite Zusammenarbeit der arbeits- und beteiligungsorientierten Wissenschafts- und Beraterszene entwickelt sich kontinuierlich weiter. Exemplarisch kann dafür das europäische "IRENE-Network" herangezogen werden. PCG ist Partner dieses Netzwerkes. Das Kürzel IRENE steht für "Innovative Restructuring – European Networks of Experts".
Arbeitsorientierte Beratungs- und Forschungseinrichtungen aus ganz Europa sind Mitglieder des Netzwerkes. Die Netzwerkarbeit stützt sich auf die Untersuchung von betrieblichen Restrukturierungsfällen und des strukturellen Wandels in europäischen Wirtschaftsregionen und der Entwicklung von Handlungsempfehlungen.
Das Netzwerk hat in einem Projekt für die EU-Kommission einen Katalog mit Prinzipien und Verfahrensweisen entwickelt, wie betriebliche Restrukturierungsvorhaben antizipiert, beteiligungsorientiert und sozial verträglich organisiert und durchgeführt werden können. Dazu gehören Elemente des Gesundheitsschutzes, des Personaltransfers, der Weiterqualifizierung der Beschäftigten und der internen Arbeitskräftemobilität ebenso wie die Wahrung von Sozialstandards im europäischen Kontext:  Code of Conduct (pdf).
Nähere Informationen erhalten Sie bei Dr. Jörg Weingarten · E-Mail  >
Consultingeuropa in Brüssel aktiv
Unsere neue Tochterunternehmung consultingeuropa bietet auf europäischer Ebene alle internationalen Verbunddienstleistungen für die Sozialpartner und insbesondere die europäischen Betriebsräte an. Consultingeuropa arbeitet darüber hinaus im Bereich der Arbeitsmarktpolitik ebenso wie in Fragen der Branchenentwicklung und Regionalpolitik.
Wir garantieren mit unserem französischen Partner ein breites Kompetenznetzwerk für nationale und internationale Expertisen.
consultingeuropa · Boulevard du Roi Albert II, 5, Room 332 · B-1210 Brussels
Telefon +32 (0) 22016571 · Telefax +32 (0) 22175963
Ansprechpartner: Nicolas Rode und Jean Jacques Paris (Geschäftsführung) · E-Mail  >
Jahreskonferenz des Netzwerkes Canaletto
Die Canaletto Jahreskonferenz unter dem Motto "Mitbestimmung als Standortfaktor in regionalen Wirtschaftskreisläufen" fand am 30.11.2010 im Hilton Hotel Dresden statt. Die aktive Mitarbeit der Mitbestimmungsträger bei der Suche nach erfolgreichen Lösungsstrategien für Branchen, Unternehmen und Region setzt ein umfangreiches Wissen und die überbetriebliche Vernetzung von Betriebs- und Personalräten voraus.
Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Gewerkschaften, Betriebsräten, Unternehmen, Politik und Verbänden diskutierten in Dresden über die Rolle und den Beitrag der Mitbestimmung in regionalen Wirtschaftskreisläufen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.
PCG PROJECT CONSULT GmbH als Träger des Netzwerkes Canaletto freut sich über den regen Zuspruch und dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement.
Die Wortbeiträge im Video unterstreichen den Stellenwert der betrieblichen Mitbestimmung. Das Video wurde extra für die Veranstaltung produziert.
Weitere Informationen über Gestaltungsmöglichkeiten der sozialen Partnerschaften in den regionalen Wirtschaftsstrukturen finden Sie in dem  Vortrag von Dr. Jörg Weingarten (pdf).
PCG - PROJECT CONSULT GmbH · Friedrich-List-Straße 2 · D 45128 Essen · Tél. +49 (0) 201 105920 · E-Mail · Mentions légales